Macht es die Größe aus? Werden Verpackungsmaschinen durch die Größe seiner Hersteller besser?

Vor ein paar Jahren bauten wir für ein Unternehmen im Ausland eine kleine, aber sehr pfiffige Maschine. Die Maschine arbeitet in einem Reinstraum und wurde von uns so ausgelegt, dass Montage- und Demontagearbeiten (von Spritzen) nur innerhalb der Maschine  erledigt wurden. Das war gar keine ursprüngliche Anforderung des Kunden, aber wir dachten wie immer mit und schlugen ihn diese Lösung vor. Der Kunde war hochzufrieden. Natürlich hätten wir diese Idee auch patentieren lassen können, aber wir vertrauten unserem Kunden, wir wir es gewöhnt sind.

Nun benötigte das Unternehmen eine fast baugleiche, aber etwas größere Maschine und wir boten natürlich mit. Und verloren. Grund: Unser Unternehmen ist nicht groß genug. Man wolle den Auftrag nun an ein größeres Unternehmen innerhalb einer deutschen Maschinenbaugruppe vergeben.

Und nun baut dieses “große Unternehmen” in der Gruppe unsere Maschine, unsere Idee, nach.

Stolen from Gustav Obermeyer. Made in Germany.

Sollen wir darauf stolz sein oder uns ärgern?

Wir sind zunächt mal stolz - eben WEIL wir ein kleines Unternehmen sind (und bleiben wollen), sind wir kreativer als die “großen” Maschinenbauer: unsere Kommunikationswege sind direkter, Ideen werden nicht einer bürokratischen Cash-Flow-Mühle unterzogen. Bei uns haben die Konstrukteure das letzte Wort, nicht die Controller - im Dienste des Kunden.

Und wenn wir Kapazität benötigen - z.B. in der Fertigung oder im Elektrobereich - dann haben wir eine sehr gute Vernetzung an unserem Standort und arbeiten partnerschaftlich mit unseren Lieferanten als Netzwerk zusammen. Daher bauen wir komplexe Maschinen, die man uns gar nicht zutraut und die locker mit denen der Großunternehmen mithalten können.

Fazit: auch große Unternehmen sind nicht vor chineischen Methoden gefeit :)) Und wir haben keine Angst vor Bindestrich-Gruppen :))

TWR

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Neulich gab es einen Aufmacher in der lokalen Presse, siehe hier.

Der Kalender wird zwar als „erotisch“ wahrgenommen, dies ist aber höchstens die halbe Wahrheit und zu platt. Es gibt sicherlich einen Hauch von Erotik in den Bildern, aber dieser ist eher ein Fak­tor zur verstärkten Wahrnehmung und als Anregung zur Diskussion gedacht. In Wirklichkeit be­dient er subtil Klischees und ironisiert das alte Thema „junge Damen und Technik“.
Insgesamt nehmen wir in unserem Kalender uns selbst, unsere Geschichte, die Rolle der Männer und die Autoindustrie auf die Schippe. In der Autoindustrie ist es Gang und Gebe, hübsche Mädchen als Dekoration für schnelle Autos zu verwenden. Mädchen, die ziemlich leer, aber sexy aussehen, während es gleichzeitig kaum oder gar keine Männer gibt, die ein Auto genauso präsentieren „dürfen“.

Bei Männern mimen die Models Geschäftsleute, die – ihren Blick weit gen Himmel auf das strategische Ziel gerichtet – das Auto, das Objekt der Begierde, im Businessoutfits präsentieren. Frauen sind hier höchstens Staffage. Findet das jemand bedenklich? Nein, es wird als selbstverständlich hingenommen, ohne dies in Frage zu stellen. Wer unseren Kalender vielleicht als zu erotisch findet, sollte daran denken, dass ihr oder sein KFZ ganz sicher genau auf die oben geschilderte Weise präsentiert wurde, oder?

Wir verfremden dieses alte Thema der KFZ-Industrie. Wir schwärmen zwar vom Motiv hübsche Frauen in knappen, sexy Outfit und schnelle, schöne Sportwagen, machen aber im Kalender das glatte Gegenteil davon. Statt im schönen Outf ist das Mädchen im, für sich gar nicht so sexy, Blaumann zu sehen und statt vor einem schönen Automodell posiert es vor einer uralten und gewöhnlicheIndustriemaschine. Wir ziehen auf diese Weise diese Art von KFZ- Werbung hintersinnig und kräftig durch den Kakao. Das Motiv ist also das genaue Gegenteil der gängigen Autopräsentation auf der IAA…“

Und die anderen Motive sind mindestens ebenso ironisch, einige ästhetisch hochqualitativ.  Lassen Sie sich überraschen, denn…

… alles in allem ist es die hintersinnige Ironie, die diesen Kalender einzigartig machen wird.

Und Fortset­zung folgt….

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… und dies ist kein billiger Werbespot, das ist wirklich so. Wir haben unsere Kundendatendatenbank auf den Erfolg unserer Kunden in Ihren Märkten hin untersucht und festgestellt – unsere Kunden sind überdurchschnittlich erfolgreich!

Woran liegt das? Wir sind nicht so vermessen zu behaupten, dass unsere Kunden deshalb so erfolgreich sind, weil sie unsere Tubenfüllmaschinen, Flaschenfüllmaschinen oder andere Verpackungsmaschinen kaufen. Es ist eher umgekehrt: WEIL unsere Kunden erfolgreich sind, kaufen Sie unsere Maschinen – und werden dadurch noch ein klein wenig erfolgreicher :).

Denn erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich in drei Punkte besonders aus:

  • sie haben eine langfristige Strategie und feste Vorstellungen von Ihren Märkten

  • sie rechnen in Erträgen und nicht in Einzahlungen/Auszahlungen

  • sie kalkulieren mit allen Kosten – nicht nur mit den kurzfristigen, die bei der Anschaffung anfallen

Dies hat zur Konsequenz, dass nicht „Auftrags-Hopping“ betrieben wird, nach der Art: morgen machen wir dies und übermorgen das, Hauptsache Auftrag. Vielmehr versuchen erfolgreiche Unternehmen ihre Ressourcen zielgerecht und bestmöglich einzusetzen. Die Folge ist, dass Maschinen und andere Investitionsmittel nicht für DEN einen Auftrag gekauft werden, sondern dass vorausschauend geplant wird. Anlagen werden längerfristig und unter Kosten/Nutzen-Aspekten für die gesamte Lebensdauer betrachtet. Deshalb wünscht man sich eine lange Lebensdauer zur Durchsetzung mittel- und langfristiger Ziele.

Und wie wir alle gelernt haben, ist der Ertrag aus einer Investition die Summe der abgezinsten zukünftigen Erträge minus der Auszahlung für das Investitionsgut. Oder unter Kostenaspekten: eine Maschine ist am günstigsten, wenn die Summe aller Auszahlung für deren Beschaffung plus die daraus entstehenden abgezinsten Kosten minimal wird.

Und was sind die Kosten? Natürlich neben den Betriebskosten die notwendigen Serviceeinsätze bei Ausfall oder Wartung, die Opportunitätskosten (Umsatzausfall) aufgrund Ausfallzeiten wegen langer Wartezeiten bei Ersatzteilbeschaffung und Wartezeiten auf Serviceeinsätze vor Ort. Und auch Strom und/oder Druckluft sowie die Personalkosten für die Zeiten der Umrüstung und Reinigung der Anlage.

Wegen dieser Art der Strategie- und Kostenbetrachtung sind diese Unternehmen (unsere Kunden) erfolgreich. Und unter dieser Betrachtungsweise bieten wir eines der besten Kosten/Nutzen-Verhältnisse und unsere Maschinen werden von genau diesen – erfolgreichen - Unternehmen gekauft.

Und so schließt sich der Kreis:

Erfolgreiche Unternehmen kaufen bei uns.

 

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Eine kleine Anekdote, erlebt auf der Pharmtec in Moskau.

Ein Unternehmen aus Russland interessierte sich für Tubenfüllmaschinen. Wie so oft, wurde zunächst die unmittelbare Auszahlung, also der Preis, nicht die Kosten, betrachtet.

Dann aber machten die Interessenten eine wertvolle und wahrscheinlich für immer ins Gedächtnis eingebrannte Erfahrung. Nachdem die Damen und Herren (natürlich) auch bei einem Konkurrenten aus dem Süden vorbeischauten - nennen wir ihn mal JNB - kamen sie doch recht schnell auf unseren Stand zurück.

Tatsächlich: die Maschinen waren recht billig! “Kleiner” Nachteil: die Anlagen werden ausschließlich ohne Garantie verkauft! Eine Anlage ohne eine Stunde Garantie! Was muss der Hersteller für Vertrauen in seine eigenen Anlagen haben, dass er für sie nicht geradestehen will? Eine solche Anlage kann verdammt teuer werden. Dies sahen unsere Interessenten genauso und wandten sich an uns.

Liebe InteressentInnen,

wir vertrauen unseren Maschinen - und wir verstehen, dass unsere Kunden Sicherheit und Investitionsschutz benötigen. Daher verkaufen wir GRUNDSÄTZLICH UND OHNE AUSNAHME unsere Maschinen mit Garantie! Es ist schlimm für die Branche, wenn man dies extra betonen muss…

Grüße

TWR

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.. und zwar die Geschichte seines Unternehmens. Ein Interview mit dem Gründer der Gustav Obermeyer, der das Unternehmen am 01.09.1889 begann… Fragesteller ist - naja - bin ich selbst.

Hier zu bestaunen

Sehen Sie selbst. Ist lustig uns spannend.

TWR

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 Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle. Ich bin Dr. Obermeyer:

Dr. Obermeyer

… eine Puppe, wie Sie sehen. Aber eine, die sprechen, gestikulieren und reden kann. Und erklären! Und ich werde Ihnen künftig in unregelmäßigen Zeitabständen  unser Arbeitsgebiet erklären. Wie mache ich eine Tube zu? Wie drehe ich eine Dose zu? Wie baue ich eine Rakete zum Mond? Naja, das wohl weniger, aber es werden interessante Themen - von mir unterhaltsam aufbereitet.

Ich mag meine Arbeit, meine Mitarbeiter mögen ihre Arbeit. Und wir werden das Ihnen gemeinsam vermitteln!

Hier schon ein kleiner Vorgeschmack:

Ein Filmchen

Bis dahin viele Grüße Ihr

Dr. Obermeyer von der Gustav-Obermeyer GmbH & Co. KG in Plauen/SA

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Unser Sicherheitsdienst hat uns mitgeteilt, dass wir in unserem alten, abrissreifen Gebäude gegenüber unserem Hauptgebäude Sektenbesuch hatten. Eine Horde von Spinnern hat das alte Haus wohl als Sektenhauptquartier benutzt. Es wird Zeit, die Bude abzureißen…

Allerdings könnte das Gebäude tatsächlich als Kulisse für allerlei drakula-mäßige B-Movies dienen. Spinnweben allenortens, dunkel und ein Hauch vergangener realsozialistischer Geschichte weht einem ins Gesicht. Vielleicht sollten wir unseren Herrn Dr. Obermeyer als Sektenführer vorschlagen. einer Sekte namens

Die letzten Heiligen der Plastiktube….

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… live zu sehen in Singapur bei Ferrari …

…und hier zu bewundern!

Na, da hoffen wir mal das Beste ;).

NACHTRAG:

Die Demonstration der italienischen Fülltechnik fiel der Zensur zum Opfer:

Zitat: “Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Formula One Management nicht mehr verfügbar.”

Moral von der Geschicht’: man zeigt nicht gerne, was man kann nicht …

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Auch wieder von Interessenten gehört:

“Wie, Sie müssen mit Ihren Stationen nicht nachverschrauben?” Nöö, müssen wir nicht. DieDinger sind so gut: können einfädeln, und drehmomentgenau verschrauben. Servogesteuert - und wenn gewünscht pneumatisch. Das funktioniert. Und von anderer Seite ist mir bestätigt worden, dass wir verflixt gute Verschrauber hätten. Nur bekannt sind sie nicht. Und da habe ich erschrocken gemerkt: wir haben unsere Verschrauber gar nicht in unserer Website!! D.h. - doch schon, aber gaaaanz versteckt. Das werden wir demnächt aber fix nachholen.

Vorab schon mal:

WIR HABEN DIE BESTEN VERSCHRAUBER DES UNIVERSUMS!!!!

Naja, vielleicht nicht des Universum, aber in der Branche wird man nach besseren Verschraubern suchen müssen - und zwar seeeehr lange. :))

TWR

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20. August 2008

Wieder wurde mir von einem Käufer mitgeteilt, dass unsere Maschinen und unser Service fantastisch sind - unkompliziert, schnell und kompetent.

Das hört man gerne.

Und dann weiter: “Wir haben unseren Kunden Ihre Maschinen vorgestellt und dass wir bei Euch kaufen - leider kennt Euch keiner. Aber die werden schon merken, wie gut die Anlagen laufen.”

Das ist ein schwacher Trost - ein Trost, aber eben schwach. Wir sind zu wenig bekannt - Gustav Obermeyer ist zu wenig bekannt. Wir sind einer der wenigen Unabhängigen in unserer Branche, ein Einzelkämpfer - und das macht uns stark. Eigentlich. Keine Bürokratie und hin- und hergeschiebe von Kundenanfragen.

Aber - um Himmels Willen - wie werden wir berühmt? Wie kommt man automatisch auf uns, wenn man an Verpackung, Tuben und Dosen denkt??

Vorschläge nehmen wir gerne entgegen.

TWR

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